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Soziale Netzwerke - Was für Ihr Unternehmen Sinn macht

Soziale Netzwerke - Was für Ihr Unternehmen Sinn macht

Die Frage, ob sich Unternehmen heute in sozialen Netzwerken tummeln sollten, stellt sich schon lange nicht mehr. Denn Unternehmen müssen dort sein, wo ihre Kunden sind. Und die sind nun einmal in sozialen Netzwerken. Die Frage ist vielmehr, welche Netzwerke für welche Unternehmen interessant sind. Hier die aus unserer Sicht wichtigsten sozialen Netzwerke für Unternehmen.

Facebook – Endverbraucher mittleren Alters und Mitarbeitersuche

Facebook ist mehr oder weniger ein Smalltalk-Netzwerk, es zählt allein in Deutschland über 30 Mio aktive Nutzer, europaweit sind es mehr als 380 Millionen. Facebook-Nutzer sind 20-50 Jahre alt, wobei das Durchschnittsalter seit Jahren steigt.

Facebook macht für Firmen nahezu aller Branchen Sinn, deren Produkte für Endverbraucher bestimmt sind, die am Anfang ihres Berufslebens stehen oder sich mittendrin befinden. Facebook eignet sich darüber hinaus hervorragend zur Mitarbeitergewinnung, weil die Empfehlungsfreudigkeit hoch ist.

Instagram – junge Endverbraucher und Auszubildende

Instagram hat in Deutschland über 15 Millionen Nutzer, die meisten von Ihnen sind zwischen 18 und 24 Jahre alt. Das Netzwerk ist sehr bildlastig. Wer viele „Follower“ erreichen will, muss gute und interessante Bilder und Videos liefern oder sich selbst inszenieren, am besten täglich.

Das soziale Netzwerk eignet sich also vor allem für Unternehmen mit junger Zielgruppe. Für Unternehmen aus der Modebranche ist Instagram inzwischen zur Instanz geworden. Auch für die Suche nach Auszubildenden wird Instagram immer wichtiger.

XING – Geschäftskontakte und Mitarbeiter

Xing ist das Business-Netzwerk im deutschsprachigen Raum. In Deutschland hat Xing rund 13 Millionen Mitglieder zwischen 31 und 50 Jahren, 36% verfügen über einen Fach- oder Hochschulabschluss.

Xing eignet sich besonders für all jene, die B2B-Geschäft betreiben, Weiterbildungen anbieten, Business-Veranstaltungen durchführen, nach höherqualifizierten Mitarbeitern, Kooperationspartnern und Geschäftsideen suchen. Aber auch für viele Unternehmen, die Endkunden ansprechen. Schließlich hat fast jeder ein Auto vor der Tür oder ein Dach über dem Kopf. Im Gegensatz zu Facebook und Instagram geht’s hier weniger um Klatsch und Tratsch, als vielmehr um Inhalte.

Pinterest – kreative Endverbraucher

Wie Instagram ist Pinterest ein bildlastiges Netzwerk mit weltweit 250 Millionen Nutzern, davon rund fünf Millionen aktive Nutzer in Deutschland. Die Nutzer sind mittleren Alters, die nach Inspiration suchen.

Printerest ist eine visuelle Suchmaschine. Hier finden Nutzer Inspiration für alle Lebenslagen. Die Bilder zu den jeweiligen Interessen werden auf virtuellen Pinnwänden gemerkt und auf externe Websites verlinkt.

Pinterest lohnt sich daher für alle, die tolle Fotos von kreativen Produkten oder Ideen präsentieren, die zuhause von Nutzern umgesetzt werden können. Die meistgesuchten Kategorien sind Essen & Trinken, DIY & Handwerk oder Wohndekor.

Snapchat – die sehr junge Zielgruppe

Snapchat ist ein kostenloser Instant-Messaging-Dienst. Hier werden möglichst einzigartige und kreative Fotos oder kurze Video geteilt, die nur bis maximal 24 Stunden sichtbar sind. 186 Mio. Menschen weltweit nutzen den Dienst, rund 6 Millionen sind es täglich in Deutschland, die meisten von ihnen sind zwischen 13 und 25 Jahren alt.

Snapchat lohnt sich für Unternehmen, die eine sehr junge und interessierte Zielgruppe snprechen. Da die Accounts nur gefunden werden, wenn der exakte Snapchat-Name gesucht wird, muss auf anderen Wegen gezielt für den Kanal geworben werden. Einmal gefunden, erwarten die Nutzer Storytelling, Einblicke ins Unternehmen oder kreative Promotions.

Twitter – Neuigkeiten schnell verbreiten

Spätestens seit Donald Trump kennt jeder den Mikrobloggingdienst, auf dem telegrammartige Nachrichten mit einer Länge von max. 140 Zeichen, Fotos, Videos und zitierte „Tweets“ geteilt werden. 12 Millionen Nutzer gibt es in Deutschland, rund 1,8 Millionen sind regelmäßig aktiv. Im Durchschnitt sind sie zwischen 14 und 49 Jahren alt und überwiegend männlich.

Twitter eignet sich einerseits für alle, die regelmäßig etwas zu sagen haben und ihre Neuigkeiten schnell verbreiten wollen. Andererseits für alle, die auf aktuelle Informationen aus erster Hand angewiesen sind. Für Journalisten z.B. ist Twitter kaum mehr weg zu denken, weil inzwischen fast jeder Politiker oder Prominente regelmäßig „twittert“.

Youtube – Erklären und verkaufen

Youtube liegt auf der Beliebtheitsskala der sozialen Medien weiterhin ganz weit oben. Rund 1,9 Milliarden Menschen nutzen die Plattform monatlich zum Streamen von Videos. Die meisten von ihnen sind zwischen 14 und 29 Jahren alt. Aber auch bei den 30- bis 50-Jährigen ist Youtube beliebt. Musik-Videos werden am häufigsten gesehen.

Youtube eignet sich für Unternehmen mit Weiterbildungsangeboten, erklärungsbedürftigen Produkten, besonders auch für Betreiber von Online-Shops. Zur Suche nach Mitarbeitern und Auszubildenden ist Youtube ebenfalls sehr gut geeignet.

LinkedIn – internationale Geschäftskontakte

LinkedIn ist der Xing-Konkurrent aus den USA. Auch hier geht es überwiegend um B2B und berufliches Netzwerken und zwar auf internationaler Ebene. Fast die Hälfte der Nutzer ist zwischen 35 und  50+ Jahre alt. Insgesamt nutzen etwa elf Millionen Personen in Deutschland, Österreich und der Schweiz das Netzwerk.

Fast alle deutschen DAX-Unternehmen sind auf LinkedIn vertreten. Aufgrund seiner Internationalität lohnt sich LinkedIn vor allem für Unternehmen, die auch außerhalb Deutschlands Kunden oder Geschäftskontakte aufbauen und pflegen wollen oder Fachartikel veröffentlichen möchten.

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(Foto: Urupong/fotolia.com)

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