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Aufgepasst: dreiste Betrugsmasche mit Anzeigen!

(Grafik Abofalle: VRD/fotolia.com)

Wir haben viel Kontakt zu Zeitungen und Verlagen, weil wir für unsere Kunden die Werbung planen. Dass in diesem Zusammenhang Mediaberater mehrmals wöchentlich anrufen, um unseren Kunden Anzeigen und Werbung aller Art zu verkaufen, ist nichts Neues. Dass jemand versucht, ein Anzeigen-Dauer-Abo betrügerisch zu ergaunern, erleben selbst wir selten.

Vor einer Woche ruft ein junger Mann an und fragt, ob die Anzeige unseres Kunden weiterhin im Bürger-Adressbuch erscheinen soll. „Wo? In einem gedruckten Adressbuch? Gibt's so etwas noch?" "Nein", antworte ich. Die Anzeige soll nicht weiter erscheinen. Ok, dann möchten wir bitte nur ein Fax mit der Kündigung unterschreiben, erklärt der Mann. Kurze Zeit später ist ein zweiter Herr am Telefon. Er fragt, ob die Faxnummer so korrekt sei. Ja, ist sie. Bis hierher also alles ganz normal.

Das Fax, das dann eintrifft, macht mich allerdings stutzig. Herausgeber des Adressbuchs ist ein Londoner Verlag. Liest man das Kleingedruckte, stellt sich heraus, dass man nichts kündigt, sondern mit der Unterschrift einen neuen Vertrag abschließt. Für 399 EUR/Jahr. Dieser Vertrag verlängert sich automatisch um ein Jahr, wenn er nicht drei Monate vor Ablauf gekündigt wird.

Einige Tage später ruft wieder der erste Herr an und fragt, ob das Fax angekommen sei. Er versucht mir mit wirklich allen Mitteln glaubhaft zu machen, dass ihm eine Anzeige unseres Kunden vorliegt, die schriftlich per Fax gekündigt werden muss. Seine Hartnäckigkeit ist bemerkenswert. Nach einer Weile legt er beleidigt auf.

Fazit:

Bitte lassen Sie sich am Telefon auf keinerlei Geschäfte ein. Lassen Sie sich alles zuschicken. Lesen Sie die Unterlagen immer genau durch. Wenn Sie im Stress sind, lassen Sie es notfalls ein paar Tage liegen, bis Sie Zeit haben, es genau zu prüfen. In der Hektik des Alltags ist man schnell geneigt, etwas zu unterschreiben. Leiten Sie die Unterlagen im Zweifel an uns weiter.

(Grafik Abofalle: VRD/fotolia.com)

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